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Geschichte des Moments
Harry, fünfunddreißig Mal von yoho
(ab 12)

„Ich bin tot“, stellte Harry fest und drehte sich auf den Rücken. - Hermine kicherte: „Nicht tot, aber nackt.“ - „Deine Mutter hat mich gesehen, … so ….“ - Hermine kicherte schon wieder: „Harry, sie hat ein Kind. Ich glaube, sie weiß, wie ein nackter Mann aussieht.“

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

44. Kapitel: Kapitel 43 - Animagi

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Wie auch schon in der uns bekannten Zeitlinie, wollen Remus‘ Freunde Animagi werden, um ihm beistehen zu können während seiner Verwandlung … nur, dass es diesmal nicht nur die Rumtreiber, sondern auch Lily und Severus sind … was für Tiere sie wohl werden?
Und dann erleben wir, wie Severus ein paar Jahre später verzweifelt versucht Lily zum Weihnachtsball einzuladen.

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44) Kapitel 43 - Animagi

Die Freunde trafen sich regelmäßig, studierten alles, was sie über die Transformation in ihr eigenes Tier fanden und befolgten jeden schriftlichen Rat den sie lasen, um ein Animagus zu werden. Sirius ging sogar so weit, einmal im Unterricht, als sie ihre Schreibfeder in eine Schlange verwandeln sollten, seine Lehrerin darauf anzusprechen: „Professor McGonagall, wie sind Sie eigentlich zum Animagus geworden?“

„Nun, das war während meiner Studienzeit. Es war ein Wahlfach an der Universität“, erklärte sie ihm bereitwillig.

„Und wollten Sie eine Katze werden oder hatten sie sich etwas Anderes gewünscht?“

„Gewünscht …?“, belehrte sie ihn. „Man kann es sich nicht wünschen, was man wird, müssen Sie wissen, Mr. Black.“ Auch wenn der Schüler das schon wusste, tat er erstaunt und interessiert. „Aber in meiner ursprünglichen Vorstellung sah ich mich eher als ein Vogel. Ich wusste nicht genau welcher, aber ich sah mich immer wieder über Felder fliegen und war überzeugt eine Königin der Lüfte zu werden, sodass ich anfangs mehr als überrascht war, als ich bei meinen ersten Versuchen Fell auf meinen Händen hatte“, lächelte sie unwillkürlich bei diesen Erinnerungen.

„Sie haben sich also nicht gleich beim ersten Mal richtig verwandelt?“, wollte James, der neben dem schwarzhaarigen Löwen saß, wissen und betrachtete seine Lehrerin voll Bewunderung.

„Oh nein, das ist auch eine absolute Seltenheit! Ich meine, dass es jemand beim ersten Mal schafft. Das muss dann schon mehr als ein Naturtalent sein. Nein, wir wurden in mehreren Unterrichtsstunden, langsam dazu angeleitet und es hat auch nicht jeder in der Gruppe geschafft, denn es ist keine leichte Angelegenheit.“ Etwas misstrauisch beäugte sie die beiden und wandte sich an die ganz Klasse: „Eigentlich steht das erst nächstes Jahr auf dem Lehrplan, aber ein wenig Information kann nie schaden. Es braucht eine Menge Geschick, noch mehr Übung und am meisten Geduld für Hexen und Zauberer, um ein Animagus zu werden. Der Prozess ist lange und beschwerlich und hat die gefährliche Angewohnheit, nach hinten loszugehen. Die Verwandlung kann dabei extrem schieflaufen - also niemals und unter keinen Umständen sollte man sich ohne Anleitung darauf einlassen. Haben wir uns verstanden?“ Ihr strenger Blick schweifte durch den Klassenraum und blieb eindeutig etwas länger bei den beiden Gryffindors ruhen, die dieses Gespräch begonnen hatten. Sie fügte noch hinzu: „Viele Hexen und Zauberer empfinden es als Zeitverschwendung, sich in einen Animagus zu verwandeln, da die Fähigkeit allgemein von begrenztem praktischen Einsatz ist und gesetzlich geregelt und registriert wird.“

Nach dieser Stunde bearbeiteten Lily und Severus die Gryffindors sich Harry anzuvertrauen und tatsächlich überzeugten sie sie. Harry, der ja wusste, dass Sirius und James sich schon in seiner alten Vergangenheit erfolgreich in Animagi verwandelt hatten, unterstützte sie so gut er konnte. Auch er las alles, was er zu fassen bekam zum Thema und unterwies sie gekonnt, obwohl er selbst keine Erfahrung hatte. Er wollte es auch nicht selber probieren. Er konnte es sich nicht einmal genau erklären, aber er hatte einfach kein Bedürfnis danach. Vielleicht fürchtete er sich auch ein wenig, dass er sich genauso wie James in einen Hirsch verwandeln würde und dass dies dann unnötige Fragen aufwarf - aber er hatte sich ja schon im Vorfeld während seines Studiums ausgiebig mit Animagi beschäftigt, um gegebenenfalls seinen Schülern zu helfen. Denn insgeheim hatte er die Hoffnung gehabt, dass sein Stiefsohn und Lily sich mit seinem Vater, seinem Paten und Remus anfreunden würden und dass sie sich dann eben gemeinsam in Tiere verwandeln wollten, um dem Werwolf beizustehen. Daher konnte er sie auch anleiten, ohne selbst ein Animagus zu sein.

Sie brauchten ein halbes Jahr - mit Konzentrations- und Meditationsübungen - um auch nur eine Art von Idee zu haben, was sie vielleicht werden könnten. „Und Severus? Sag endlich, was du visualisieren konntest?“, forderte der Lehrer seinen verschlossenen Ziehsohn auf, als sie sich wieder einmal nach dem gemeinsamen Abendessen in seinem Klassenraum sperrten, um zu üben. Dem war es aber unglaublich peinlich, denn nach der ganzen Zeit war er sich relativ sicher ein kleiner Vogel zu werden. Ein putziger kleiner Vogel. Sein Vater hatte ihnen immer wieder klargemacht, dass man sehr wohl einen gewissen Einfluss nehmen konnte in was man sich transfigurierte. Und dass es in ihrem Fall für sie wichtig war, dass sie sich in etwas verwandeln würden, das groß und kräftig genug ist, um erforderlichenfalls den Werwolf kontrollieren und abdrängen oder anderweitig bekämpfen zu können. James, der sich anfangs als Eichhörnchen gesehen hatte, änderte sein Bild von sich bewusst und konnte sich jetzt deutlich als starken Hirsch sehen. Sirius erkannte sofort den Hund in sich. Aber zu Beginn war es eher ein verspielter Spaniel und auch er konzentrierte sich über mehrere Sitzungen so intensiv, bis er ein großer, schwarzer, grimmiger Hund vor seinem inneren Auge war. Lily konnte sich selbst nicht sehen - vermutete aber, dass sie vielleicht wie McGonagall eine Katze werden würde, da sie sich genauso wie diese, immer wieder über alles fliegen sah. Na ja, vielleicht war sie aber auch ein Vogel …

Tja, er war ein Vogel, dachte Severus missmutig, ein süßer, kleiner Federball, der locker in eine große Hand passte. Sobald er ein konkretes Bild von seinem inneren Tier hatte, hatte er sofort recherchiert und herausgefunden, dass es sich um eine Dohle handelte. Natürlich wusste er, dass James und Sirius ihn damit ewig aufziehen würden, also würde er es niemals erzählen - nicht einmal unter Folter! Obwohl es ja eigentlich immer hieß, dass man im Vorhinein nicht mit hundert prozentiger Sicherheit sagen konnte, was man dann wird. Er hatte versucht aus dem Piepmatz einen Adler oder so zu machen, war aber gescheitert. Er musste es verdammt noch einmal schaffen mindestens ein Condor zu werden, um der Aufgabe, die sie sich gestellt hatten, gerecht zu werden. Am liebsten würde er ja ein schwarzer Panther oder Tiger oder so etwas werden - aber eine Dohle!?

Allen Bemühungen zum Trotz verwandelte Severus sich, wenn er alleine übte, sehr bald in die Dohle, die er schon vor seinem inneren Auge visualisiert hatte. Ja, okay, Rabenvögel waren sehr intelligente Tiere, aber konnte er dann nicht wenigstens eine Saatkrähe oder ein Schildrabe werden. Die wirkten stärker und größer.

Gegen Ende des zweiten Schuljahres schaffte James es, ein Geweih auf seinem Kopf entstehen zu lassen. Sirius hatte es schon mehrmals erreicht ein Fell zu haben und Lilys Körper war übersäht mit Federn. Sie lachten über ihr Aussehen. Auch Harry und Remus lachten. Severus saß schweigend daneben. Remus legte ihm tröstend die Hand auf die Schulter und meinte, während er sie kurz drückte: „Mach dir nichts draus! Du schaffst es sicher auch noch!“

Ein kurzer Blick in die Gesichter seiner Freunde und seines Vaters reichte, um einen Entschluss zu fassen. Der Ravenclaw stand auf, breitete die Arme aus und verwandelte sich augenblicklich vor ihrer aller Augen - in eine Dohle. Der gedrungene kleine Ball aus schwarzen Federn schlug kräftig mit den Flügeln und schwebte so zirka auf der Höhe, an der gerade eben noch Severus‘ Kopf war. Alle starrten ihn an. Zuerst leicht erschrocken, aber bald einerseits froh und andererseits stolz. Harry freute sich ungemein, dass sein Sohn es als Erstes erreicht hatte, ein Animagus zu werden. Auch wenn er jetzt verstand, dass der Junge nie was sagen wollte, denn er konnte sich vorstellen, dass es ihm einfach peinlich war, so ein süßer, kleiner Vogel zu sein, statt irgendein großes, starkes Tier.

„Wunderbar mein Sohn, dass hast du großartig gemacht!!!“, rief er ihm lachend zu.

Auch die anderen riefen Sachen wie „Cool!“, „Super!“ und „Fabelhaft!“

Lily stellte sich strahlend vor den flatternden Vogel und sie blickten sich lange und intensiv an. Dann sagte sie überglücklich: „Das ist unglaublich, aber genau das ist auch der Vogel, den ich in mir gesehen habe!“ Vor Freude über diese Aussage flog er ein paar Runden über ihren Kopf und landete schließlich auf ihrer Schulter.

Im Laufe des dritten Schuljahres hatten sie es alle geschafft und die Ravenclaw wurde wirklich auch eine Dohle, was Severus so glücklich machte, dass er die Sticheleien der Gryffindors problemlos über sich ergehen ließ. Sie alle leisteten Remus in den Vollmondnächten Gesellschaft und während der Hirsch und der Hund oft mit dem Werwolf um die Wette liefen, flogen die Vögel um seinen Kopf herum oder saßen manchmal auch auf ihm. Sie halfen ihm dadurch alle sehr, dass er sich nicht so selbst verletzte, wie wenn er eingesperrt war, aber trotzdem niemanden in Gefahr brachte.

~~~ssSSss~~~

Kurz vor dem Weihnachtsball 1975

In den letzten Wochen hatte Severus schon zigmal versucht Lily zum Ball einzuladen, aber es war wie verhext - die Mädels traf man momentan immer nur im Rudel an und sie standen ständig kichernd beieinander rum. Eigentlich dachte er immer, seine beste Freundin wäre anders, als diese nervigen Mädchen, die sich immer so verhielten - aber aus ihm unbegreiflichen Gründen hatte sich das geändert. Es war das erste Mal für sie, dass sie an einem in Hogwarts stattfindenden Ball teilnehmen durften. Endlich waren sie alt genug. Automatisch spielten alle irgendwie verrückt. Kichernde Weiber auf der einen Seite und eitle Gockel auf der anderen. Alle Jungs - außer ihm - von 15 aufwärts, putzten sich ständig heraus und stolzierten vor den Grüppchen der Schülerinnen auf und ab, bis sie die Angebetete endlich irgendwie von der Herde trennen konnten, um die Frage der Fragen zu stellen: „Willst du mit mir zum Ball?“

Na ja, es war jetzt nicht so, dass er überhaupt kein Interesse an dem Ball hätte - also er tat zwar so, als ob er das alles furchtbar unnötig und albern fand, aber an und für sich hatte er nichts dagegen mit seiner Lily dorthin zu gehen und mit ihr zu tanzen. Sie dadurch, ohne viel Aufsehen zu erregen, im Arm halten zu können. Er hatte heimlich extra Tanzstunden von seinen Eltern bekommen.

Seine Lily - na ja, das war sie jedenfalls in seinen Gedanken … denn offiziell waren sie nur beste Freunde. Wobei ihm das bis vor kurzem schon eigentlich gereicht hatte - aber irgendwie in letzter Zeit war da was, was er sich nicht erklären konnte … irgendwie wollte er mehr.

tbc

Nachwort:

A/N: Diese ganze Situation lässt Severus beim nächsten Mal regelrecht austicken …

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Sonorus
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