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Geschichte des Moments
Die Erfüllung eines Traums oder Petunia Dursleys gewalttätige Seite von Morgaine
(keine Altersempfehlung)

mein erstes Drabble...

 

 

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

45. Kapitel: Kapitel 44 - Wie der Vater, so der Sohn?

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Ich danke meine bisherigen Beta Delenn Dumbledore für ihre Mühen! Da sie aus Zeitmangel meine FF nicht mehr weiter verbessern kann, gilt mein Dank jetzt -Nachtstern- für ihre Mühen mit meinen letzten Kapiteln :)

Heute verliert Severus vollkommen die Nerven …

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45) Kapitel 44 - Wie der Vater, so der Sohn?

Sirius und Remus zogen ihn ständig auf, dass er sich wie ein Dodel verhielt, weil er halt verknallt war in Lily, was eh schon jeder wusste - und sie meinten auch, dass sie es erwidern würde - was auch jeder wusste - aber er war sich da nicht so ganz sicher … Überhaupt war sie so wunder-, wunderschön und er selbst, na ja, er empfand sich noch nicht mal als ein wenig attraktiv. Seine Freunde waren schöne Jungs und die hatten auch ständig irgendeine Freundin. Also Sirius hatte fast täglich eine Andere und Remus war seit Schuljahresbeginn mit Sybill Trelawney - Lilys beste, weibliche Freundin - eine hübsche Brünette aus Ravenclaw, zusammen. James flirtete zwar mit vielen, aber letztendlich blieb es immer dabei. Er kokettierte auch immer mit der Rothaarigen, was Severus immer wahnsinnig wurmte, denn seine Freundin ging immer ganz natürlich damit um und machte mit bei diesem Spiel.

Was Severus nicht wusste, war, dass Potter innerlich Lily schon längst aufgegeben hatte, denn er hatte schnell erkannt, dass diese dem Ravenclaw vollkommen erlegen war. Aber da dieser das absolut nicht checkte und auch nichts tat, um endlich eine andere Art von Beziehung zu seiner besten Freundin zu bekommen, bezirzte er Evans gerne, wenn sie alle zusammen waren, um Severus zu provozieren, endlich aktiv zu werden - denn James fürchtete, dass, wenn der Freund nicht endlich in die Gänge käme, dann würde sie vielleicht doch mal müde werden, ihn anzuhimmeln.

Es traf James selbst gar nicht so hart, denn er hatte sein Herz schon an jemand anderes verschenkt - aber das blieb vorerst sein kleines Geheimnis, denn er fürchtete, dass keiner ihn verstehen würde …

Endlich!

Lily kam gerade alleine aus der Mädchentoilette. Es war nicht so, als würde Severus ihr auflauern, aber er suchte halt eine Gelegenheit, sie endlich zu fragen. „Hallo Lily“, rief er und verstand nicht, wieso ihm sein Herz im Hals schlug?! Sie redeten täglich mehrmals miteinander, aber halt ständig in Gesellschaft anderer - und vor den Jungs oder den kichernden Mädchen wollte er sie nie fragen. Meistens ging es bei den Gesprächen um die Schule oder es wurde allgemein herumgealbert oder was auch immer - aber das hier … das war anders und er wusste einfach nicht, was er sagen sollte … Mann, früher war das alles so einfach - sie haben ständig über alles geredet, ohne dabei verlegen zu sein oder was auch immer. Wie oft hatten seine vier Freunde - drei männliche Gryffindors und eine weibliche Ravenclaw - nicht schon bei ihm in den Ferien übernachtet, wie oft ist sie ihm nicht schon aus irgendeinem Grund um den Hals gefallen und wie oft hängt sie sich nicht bei ihm ein, wenn sie ein Stück weit einen gemeinsamen Weg hatten? Aber sie wurden älter und ihre Körper entwickelten sich und die Hormone schwirrten in ihrem Inneren herum und alles war anders! Er wollte sie berühren, er sehnte sich danach - aber gleichzeitig war es ihm so fürchterlich peinlich, dass er regelrecht vor ihr floh … pfff … das Leben war echt so was von unnötig kompliziert … wer braucht das???

„Hallo Severus!“, strahlte sie ihn an.

Und er vergaß alles! Was er wollte. Warum er da war. Wozu er existierte. Er starrte sie einfach nur an. Er konnte nicht anders. Er merkte es nicht mal. Sie war so schön. Ihr anfangs glückliches Lächeln erstarrte langsam und sie wurde eindeutig verlegen. Sch****! Wo war er? Was tat er hier? Warum starrte er Lily so an???

„Na dann“, sagte sie nervös, ihre Hände an ihrem Rock reibend. „Dann gehe ich mal in den Gemeinschaftsraum. Ich muss noch den Aufsatz in Verwandlung fertig schreiben.“ Ganz automatisch nickte er ihr zu. Also ging sie weiter, an ihm vorbei.

Als sie schon fast um die Ecke bog, rief er ihr nach: „Warte! Ich wollte dich was fragen?“

„Ja?“, drehte sie sich um, schaute aber jetzt nicht nur leicht nervös zu ihm, sondern da war eindeutig ein Hauch Traurigkeit zu sehen.

„Ähm …“, stotterte er, „also … ich wollte dich fragen … ähm … ob du …“ Ein trockenes Schlucken unterbrach sein unnützes Stammeln kurz. „Also, willst du vielleicht mit mir zum Weihnachtsball?“ Ohne es verhindern zu können hielt er seinen Atem an, während er auf ihre Antwort wartete.

„Der Ball ist morgen, Severus!“, sagte sie mit einer Mischung aus Trauer und Ärger. „Glaubst du ehrlich, dass mich noch keiner gefragt hat?“

„Ich … ich … ich … wollte dich ja eh schon lange fragen … aber … ich habe irgendwie … also … nie den richtigen Moment gefunden …“, entschuldigte er sich, während ihm sein bis gerade noch ihm Hals schlagendes Herz in die Hose rutschte.

„Weißt du, Severus, die ersten, die mich gefragt haben, habe ich noch dankend abgelehnt - weil ich darauf gewartet habe, dass du mich vielleicht fragen würdest … aber du bist nie dahergekommen. Als James mich gestern jedoch gefragt hat, habe ich ja gesagt“, erklärte sie ihm.

„James …“, hauchte der gerade noch zerknirschte Junge und wurde in dem Augenblick so wütend, wie noch nie zuvor. „Du gehst mit James auf den Ball???“

„Ja“, rief sie erzürnt zurück, „James hat die Zeit gefunden mich zu fragen!“

Severus Atmung wurde immer stockender. Am liebsten hätte er jetzt jemandem wehgetan. Irgendwie kam dieser Drang von ganz unten in ihm drinnen. Genauso wie sein leiblicher Vater alles schlug, was in der Nähe war, wollte Severus jetzt einfach auf James oder wen auch immer einschlagen!

Lily sah, wie seine Adern an den Schläfen und am Hals regelrecht ein Stakkato pochten. Schweißperlen entstanden auf seiner vor Zorn gefurchten Stirn. Sie hatte ihn schon hin und wieder wütend gesehen - sie kannten sich ja schon lange genug … und im Leben - auch in dem eines Kindes - gibt es nun mal immer wieder Situationen, die einen rabiat machten … aber so schlimm wie gerade jetzt, hatte sie ihn noch nie gesehen. Es machte ihr Angst.

Er sah die Angst in ihren Augen und der Groll in ihm zerfiel in Bruchteilen von Sekunden in sich zusammen - denn er erkannte die Angst, die seine Mutter und er selbst vor seinem Erzeuger hatten, in den wunderhübschen, grünen Augen des Mädchens, das er liebte. Ja, er liebte sie - das wusste er mittlerweile und er war endlich bereit gewesen, das zuzugeben und darum zu kämpfen. Sie sah den Wandel seiner Emotionen in seinem Ausdruck und hörte ihn dann flüstern: „Es tut mir leid, Lily … natürlich hast du recht … es ist meine Schuld … und zwar nur meine … ich habe dich nicht verdient.“ Er fürchtete sich gerade so sehr vor sich selbst, dass er diese Worte vollkommen ernst meinte. Auch wenn Harry und Eileen ihn, seitdem sie ihn von seinem brutalen, leiblichen Vater weggeholt hatten, immer liebevoll, respektvoll und zärtlich behandelt und erzogen haben, war jetzt in diesem Moment des Ärgers eindeutig das Verhalten seines Erzeugers bei ihm durchgebrochen. Er konnte es nicht glauben - wahrscheinlich war er genau so ein Schwein wie Tobias!? Er musste sich unbedingt von Lily fernhalten … sonst würde er ihr nur wehtun …

Ohne sich umzudrehen rannte er weg von ihr. Vollkommen sprachlos schaute sie ihm nach. Was war denn da gerade passiert? So lange hatte sie gewartet, dass er sie fragt - aber er hat es nicht getan. James hatte sie nicht direkt gefragt, ob sie mit ihm gehen wollte, sondern sich erkundigt, wie Severus sich angestellt hatte, als er sie gefragt hatte. Sie wusste, dass der Gryffindor nicht wirklich in sie verliebt war, sondern nur um sie buhlte, damit Severus endlich in die Gänge kam - denn sie kannte mittlerweile als Einzige James Geheimnis. Als sie ihm erzählte, dass sie immer noch darauf wartete, dass Severus sie fragte, war James so erzürnt, dass er einfach sagte: „Weißt du was, Süße, du gehst mit mir da hin. Du und ich - das wird der Knaller. Du wirst schon sehen. Und der blöde Lackel soll sehen, wo er bleibt, wenn er endlich den Mut findet! Der kann doch echt nicht bis zum letzten Tag warten und dann tatsächlich glauben, dass das schönste Mädchen der Schule nur auf ihn wartet?!“

„Auch dann nicht, wenn es stimmt?“, lächelte sie unter Tränen.

Ihr Freund aus dem Haus der Löwen nahm sie fest in den Arm und tröstete sie: „Keine Sorge, Mädchen, das wird ihm eine Lehre sein. Beim nächsten Mal wird er wohl eine Minute nachdem Dumbledore einen Ball ankündigt hat, bei dir auf der Matte stehen und dich fragen. Wirst schon sehen!“ Unwillkürlich musste sie lächeln.

Und was war jetzt?

tbc

Nachwort:

A/N: Wenn ihr Wissen wollt, ob Harry Severus aus dem Strudel der Gefühle holen kann, dann könnt ihr das im nächsten Kapitel erfahren!

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Sonorus
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