Anmelden
Eingeloggt bleiben
Spenden

Das HPFFA hat keine Werbung. Damit das so bleiben kann, brauchen wir eure Spenden um unseren Server zu bezahlen.

Geschichte des Moments
Kummer mit Kaffeetafeln von fthoele
(keine Altersempfehlung)

Einmal muss ich auch von meinem Kummer sprechen, von meinem Kummer mit dem dunklen Lord, dessen Anhänger ich seit über zwanzig Jahren bin. Zu stark pocht mein Kummer, er will raus, will sich nach über zwanzig Jahren Zurückhaltung Gehör verschaffen, mein redlicher, oft verschluckter, begründbarer Kummer mit dem dunklen Lord. Da er einen Namen hat, möchte ich ihn auch gleich preisgeben: es ist mein Kummer mit der großen Kaffeetafel, wie der Lord Sie ... weiterlesen

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

Die Alterskennzeichnungen werden von den Autoren vergeben und stellen daher lediglich eine Orientierungshilfe dar. Alterskennzeichnungen sind dabei nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben und aus diesem Grund auch nicht verbindlich. Alle Geschichten entsprechen, unabhängig von der Kennzeichnung, unseren Nutzungsbestimmungen.

Mit dem Klick auf den "Gelesen"-Button bestätigst du uns, diese Meldung gelesen und verstanden zu haben. Diese Meldung wird danach für Kennzeichnungen mit niedrigerer oder gleichhoher Altersanforderung nicht mehr angezeigt.

Wie wird es diesmal enden? ( von )

46. Kapitel: Kapitel 45 - Gespräche

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute versucht Harry Severus wieder zu Vernunft zu bringen.

0 Reviews
Zurück zur Titelseite

46) Kapitel 45 - Gespräche

Lily machte sich fürchterlich Sorgen um ihren Freund - diese unterschiedlichen Emotionen, die sich in seinem Gesicht abgespielt hatten, erschreckten sie und sein Satz zum Abschied klang so endgültig … Sie hatte noch nie gemerkt, dass er eine so schlechte Meinung von sich hatte. Eigentlich konnte er manchmal sogar echt arrogant rüberkommen, denn er war ein wirklich guter Schüler und er wusste es und ließ es andere oft spüren …

Ohne es zu merken dirigierten ihre Füße sie zur Krankenstation. Aus der kamen auch gerade Harry mit Libertad an der Hand und Eileen im Arm - Victoria Lucia schlief wahrscheinlich schon im Beisein einer Hauselfe. „Hallo Lily“, wurde sie überschwänglich von Severus kleiner Schwester begrüßt. Auch ihre Eltern grüßten sie herzlich - merkten jedoch sofort, dass das Mädchen etwas auf dem Herzen hatte.

Also meinte Eileen: „Libi und ich gehen schon mal vor. Bis später, Lily.“ Das Kind war zwar nicht glücklich, von ihrer Mutter mitgezogen zu werden, ließ sich aber von ihr schnell mit irgendetwas ablenken.

Harry fragte ohne Umschweife: „Was ist los, Lily? Du wirkst so bedrückt.“

Sie setzten sich auf den Fenstersims in dem momentan verlassenen Gang und sie begann etwas schüchtern: „Nun, ich weiß auch nicht, Professor …“

„Ähm, warte, willst du mit mir als dein Lehrer reden, oder wird das ein privates Gespräch?“, unterbrach er sie kurz mit einem freundlichen Unterton. Sie wusste, was er meinte, denn in den Ferien hatte sie ihn schon immer geduzt, immerhin war sie ein kleines Kind als sie ihn kennen gelernt hatte und es war ganz normal für sie. Erst an der Schule hatte sie es sich mühsam angewöhnen müssen, ihn zu siezen.

„Severus ist gerade irgendwie völlig ausgetickt … also, jetzt nicht wirklich … aber er wäre es fast …“, plapperte sie etwas zusammenhanglos. Benevans legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter und im Gespräch erzählte sie ihm alles, was sich zugetragen hatte.

„Na gut“, meinte er am Ende nachdenklich. „Danke, dass du mir das erzählt hast. Ich werde ihn jetzt mal suchen und mit ihm reden. Mach dir keine Sorgen, ich rück ihm den Kopf schon zurecht!“ Bei den letzten Worten streichelte er ihr nochmal aufmunternd über den Rücken und ging los. Sie zog sich, etwas beruhigter aber immer noch traurig, in ihren Gemeinschaftsraum zurück. Auf dem Weg traf sie James und erzählte auch ihm, was sich ereignet hatte. Er tröstete sie und meinte aufmunternd: „Ein bisschen Eifersucht kann nicht schaden, damit der Dodel endlich in Schwung kommt.“

Da Harry die Karte der Rumtreiber hatte - die eigentlich noch gar nicht kreiert wurde oder gerade am Entstehen war, falls es in dieser Zeit auch geschehen würde - konnte er sehen, dass sein Sohn am See war. Also suchte er ihn dort. Er ging forsch, da es kalt war und auch schneite. Schon von der Ferne sah er am Ufer seinen, fast wie ein Schneemann ausschauenden, Jungen. Als er neben ihm stand sah er, wie erbärmlich der Ärmste zitterte, denn er hatte nicht einmal einen Umhang über seiner Uniform an - aber der Ravenclaw selbst schien es irgendwie gar nicht zu merken. Severus merkte auch nicht, dass sein Ziehvater plötzlich neben ihm stand. Nicht einmal als Harry ihn ansprach, reagierte der Jugendliche. Also packte Harry den Halberfrorenen an den Schultern und schüttelte ihn ganz leicht: „Severus, was hast du?“ Wie aus einer Trance erwachte der Junge langsam und schaute ihn irgendwie blicklos an. Es war so viel Schmerz und Traurigkeit in diesen nachtschwarzen Augen, dass es den Zeitreisenden fast das Herz zerriss. Was war nur los mit seinem Sohn?

„Harry?“, es war mehr eine Frage als eine Feststellung - und er nannte ihn schon seit vielen Jahren nicht mehr beim Vornamen. Der Ältere war damals so glücklich gewesen, als es dem Kleinen irgendwann einmal spontan rausgerutscht war, dass er ihn Vater genannt hatte. Anschließend hatte Severus ihn etwas verlegen gefragt, ob ihm das denn recht war und als der Erwachsene nur glücklich nicken konnte, war ihm der Junge doch wahrhaftig an den Hals gesprungen vor Freude. Es war selten, dass Severus so emotional war. Er war immer so verschlossen. Das war sicher eine Folge seiner schweren Kleinkindzeit.

„Ich bin genauso wie er“, flüsterte der Fünfzehnjährige tonlos. Harry verstand den bibbernden Jungen kaum. Er nahm ihn in seine Arme und umschlang ihn ganz fest. Irgendetwas hatte sein Kind in seinen Grundfesten erschüttert und er wollte, dass Severus spürte, dass egal, was passiert war, er da nicht alleine durchmusste. Harry wollte für seinen Jungen da sein und er wollte ihm helfen. Als er die Kälte spürte, die der Zitternde ausstrahlte, sprach er schnell einen Wärmezauber über sie beide und umhüllte ihn dann ganz fest mit seinem eigenen Umhang.

„Was ist passiert, mein Sohn? Was hast du?“, fragte Harry ihn eindringlich.

Kaum hörbar kamen die nächsten Worte über die blauen Lippen des einstigen Snapes: „Wahrscheinlich liegt es an den Genen.“

„Severus, verdammt noch mal, wovon redest du denn?“, wollte der Brillenträger mittlerweile schon verzweifelt wissen, denn er verstand immer noch nicht, was passiert war.

„Ich bin genauso ein Schwein wie mein Vater!“, schrie der Junge und löste sich gewaltsam aus der Umarmung. Die Wut in ihm verflog genauso wie sie gekommen war und er brach auf seinen Knien zusammen. Sofort kniete sich sein Ziehvater zu ihm, legte seine Hände schwer auf seine Schultern und blickte auf den Gepeinigten.

„Wie kommst du denn bloß darauf? Das stimmt doch gar nicht!“

„Doch!“, weinte der Schüler erbärmlich und vergrub sein Gesicht in seinen Händen.

Ein herzzerreißendes Schluchzen brachte Harry dazu, den Knaben wieder in eine halsbrecherische Umklammerung zu ziehen. „Du bist ein großartiger Mensch! Ein wundervoller Sohn! Und du hast nichts, absolut nichts von diesem Typen! Glaube mir! Wieso sagst du so etwas?“

Severus konnte ihm noch nichts sagen. Gebeutelt wimmerte er an der Brust des Mannes, der ihn vor neun Jahren aus den Fängen dieses brutalen Monsters, der seine Mutter und ihn immer wieder geschlagen hatte, gerettet hatte. Wie ein Ertrinkender klammerte Severus sich an seinen Ziehvater. Als der Ältere schon nicht mehr mit einer Antwort rechnete, fing Severus endlich an, sich zu erklären: „Als Lily mir sagte … dass sie mit James … auf den Weihnachtsball geht … da habe ich rotgesehen … ich wollte einfach nur um mich schlagen. Ich wollte jemanden schlagen. Ich wollte jemandem wehtun. Ich wollte James töten - mit meinen Händen … ihn totschlagen …“ Stille folgte diesem Geständnis, bis er weitersprach: „Lily hat mich angeschaut, wie Mama meinen Vater oft angeschaut hat … es war Angst in ihren Augen zu sehen … Lily hatte Angst vor mir … sie hat gespürt, wie gefährlich ich bin … ich hätte ihr Schmerzen zufügen können … wenn ich die Kontrolle ganz verloren hätte, dann hätte ich ihr weh getan …“, weinte er mittlerweile wieder bitterlichst.

 „Schschsch… nein, mein Sohn, das stimmt nicht! Du würdest Lily nie wehtun. Und wahrscheinlich hättest du nicht einmal James geschlagen, wenn er da gewesen wäre! Du hast deine Konflikte noch nie mit den Fäusten geregelt. So bist du nicht. Und Gene hin oder her - du bist ein toller Junge und du bist niemand, der wehrlose Frauen und Kinder schlägt, nur, weil er Lust hat, oder Betrunken ist, oder Frustriert oder was auch immer. Dass du dich beschissen gefühlt hast, als deine Angebetete dir gesagt hat, dass sie mit einem Anderen zum Ball geht, ist doch vollkommen selbstverständlich!!!“

Harry hatte bei seinen Worten die feste Umarmung etwas gelockert und mit seiner Hand an Severus Kinn diesen dazu gezwungen, ihn anzusehen - damit der Junge erkennen konnte, dass er ihm die Wahrheit sagte. Es war echt niedlich, dass Severus trotz der ganzen Situation rot bis unter die Ohren wurde, als der Erwachsene ihn auf seine Eifersucht ansprach und vor allem Lily diesen Titel gab. Wie peinlich war das denn? Sogar seinem Vormund war schon aufgefallen, wie verknallt er in seine Freundin war … Warum konnte die Erde sich nicht auftun und ihn verschlucken?

Etwas unbeholfen stotterte der Jüngere: „Aber was ist, wenn …“

Doch sein Ziehvater unterbrach ihn, indem er ihn den Zeigefinger auf die Lippen legte und meinte: „Was wäre, wenn - ist eine vollkommen sinnlose Supposition und damit werden wir keine Zeit verschwenden. Wenn du tatsächlich das Gefühl hast, da sei Potenzial in dir, dass du einmal die Kontrolle über dich verlieren könntest, wenn du wütend bist - dann ist es ja nur gut, dass dir das jetzt schon klar ist! Denn so hast du jetzt genügend Zeit, an dir zu arbeiten, damit das nie passiert! Verstehst du mich? Es gibt sicher 100 Wege der Stressbewältigung oder was auch immer, um gegen Aggressionen anzukommen. Und es ist sicher 1000 Mal besser mit solchen Übungen zu beginnen, bevor das Problem vorhanden ist und ausartet. Was hältst du davon?“

Noch etwas verwirrt antwortete der Bub: „Klingt vernünftig … Vater.“ Bevor der seine verräterischen Tränen wieder sehen konnte, krallte sich der Ravenclaw an Harrys Hals und dieser umschloss ihn glücklich und zufrieden.

tbc

Nachwort:

A/N: Ob Severus es nächstes Mal endlich schafft, seine große Liebe zu erobern?

Zurück zur Titelseite

Einen Review für "Wie wird es diesmal enden? ~ Kapitel 45 - Gespräche" verfassen

Sonorus
Lade ...
Neuerscheinungen