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Geschichte des Moments
A Dramione Story von Princess_Lulu
(keine Altersempfehlung)

Die berühmte Klasse, in die früher der Auserwählte Harry Potter ging, hat Hogwarts abgeschlossen. Hermine Granger trifft nach vielen Jahren zum ersten mal Draco Malfoy wieder. Anfangs ist alles wie früher, doch dann kommt alles anders...

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

47. Kapitel: Kapitel 46 - Die Entschuldigung

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: In diesem Kapitel erfahren wir, ob Severus endlich den Mut hat, seine große Liebe zu küssen …

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47) Kapitel 46 - Die Entschuldigung

Während die beiden Männer eng umschlungen zum Schloss zurückkehrten, belehrte Harry seinen Ziehsohn noch: „Eifersucht ist nichts Falsches - aber du musst sie beherrschen und nicht umgekehrt! Das ist sehr wichtig. Denn sonst ist Eifersucht etwas sehr Gefährliches, das dich, deine Beziehung, deine Liebe und alles kaputt machen kann …“

„Ich denke, ich habe es kapiert, Vater“, meinte der Junge zerknirscht. „Es tut nur so verdammt weh.“

„Was genau, mein Kleiner?“ Die Bezeichnung brachte ihm eine hochgezogene Augenbraue, denn immerhin hatte Severus ihn im Sommer, was die Größe betrifft, überflügelt - was den Jungen sehr stolz gemacht hatte.

„Dass sie lieber mit James auf den Ball geht“, erklärte er sich und bebte schon wieder vor Zorn.

„Na ja, diese Aussage ist so nicht ganz richtig. Sie geht nur mit eurem gemeinsamen Freund hin, weil du dir so viel Zeit gelassen hast“, wollte der Lehrer die Angelegenheit relativieren.

„Weißt du, wie verdammt schwer es ist, ein Mädchen zu fragen, ob sie mit einem auf einen Ball geht???“, warf der Schüler seinem Stiefvater leidenschaftlich an den Kopf.

„Oh ja, ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie es mir ging“, lächelte Benevans seinen Ziehsohn an - unwillkürlich an Cho Chang denkend. Auf den auffordernden Blick des Jüngeren hin erzählte er ihm von seinen Erfahrungen damals beim Ball während des Trimagischen-Turniers - und auch vom Korb seiner damaligen Auserwählten.

Da es mittlerweile schon nach Mitternacht war, begleitete der Professor den Ravenclaw zu seinen Räumlichkeiten, damit er nicht auch noch Ärger bekam und verabschiedete sich mit einer festen Umarmung und dem beruhigten Gefühl, dass sein Sohn nicht mehr so aufgewühlt war, wie er ihn am See vorgefunden hatte. Eigentlich wollte der Junge sofort ins Bett, aber im Schein des Kaminfeuers erkannte er, dass Lily auf dem Sofa eingeschlafen war. Also ging er zu ihr, um sie zu wecken, damit sie ins Bett ging.

Er betrachtete sie. Sie war so wunderschön!

Sein Herz schlug automatisch schneller.

Er könnte sie ewig so betrachten - aber das wäre nicht fair, sie machte sich sicher Sorgen um ihn und er sollte sie von dieser Qual befreien. Er kniete sich neben sie, berührte ganz sachte ihre Schulter und flüsterte zärtlich: „Lily?“

Diese sprang sofort hellwach auf und stieß ihren Freund ungewollt um. „Oh, entschuldige“, rief sie überrascht und kniete sich zu dem am Boden Liegenden. „Wie geht es dir? Was war los? Wo warst du?“

Severus, der sich mittlerweile auf seine Ellbogen abstützte, blickte ihr fest in die Augen und sagte ernst: „Bitte, verzeih mir, Lily! Verzeih mir meine Angst, du könntest nein sagen, die mich jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte - was jedoch nicht wirklich oft war, da du ständig in Begleitung von wem warst - regelrecht gelähmt hat. Obwohl, wie gesagt, es war auch echt nicht leicht mal einen Moment zu finden, wo ich dich hätte fragen können, aber lassen wir das.“ Er legte seinen Kopf etwas schief und fuhr nach einer kurzen Pause fort: „Verzeih mir aber bitte auch, dass ich so wütend geworden bin, als du mir sagtest, dass du mit James hingehst. Verzeih mir vor allem, dass du Angst vor mir hattest. Das ist etwas, was ich nie wollte! Ich weiß nicht, ob du dich noch an früher erinnern kannst … also an die Zeit, bevor Harry mein Vater wurde …“ Auf ein kurzes Nicken, meinte er weiter: „Davor … also … mein leiblicher Vater, der hat meine Mutter und mich geschlagen … und … irgendwie, als ich hörte, dass du mit James zum Ball gehst … also, da … fühlte ich etwas in mir … ich war so wütend … du solltest mit mir auf den Ball … und nicht mit dem Idioten … du gehörst doch zu mir … aber natürlich wusste ich, dass ich selber schuld bin … und das war das Schlimmste … ich hasste mich über alles … und ich wollte am liebsten um mich schlagen … und am aller liebsten James seine hübsche Fresse polieren … ich mein, ich verstehe dich ja … er ist so viel hübscher und beliebter als ich … warum solltest du mich wollen, wenn du ihn haben kannst … aber ich liebe dich doch … so sehr ...“, stammelte er unbeholfen bis ihm bewusst wurde, was er da gerade gesagt hatte und sie mit weit aufgerissenen Augen anstarrte.

Jetzt würde sie ihn auslachen …

Oder sie würde ihn mitleidig anschauen, weil sie James liebte …

Oder was auch immer …

Wieso konnte die Erde sich nicht auftun und ihn verschlingen? Das war wahrhaftig der schlimmste Tag seines Lebens!

Er wollte es zurücknehmen, um sie nicht in eine blöde Situation zu bringen - aber er schaffte es nicht, den Mund aufzumachen. Er starrte sie nur weiter an. Dieses wundervolle Gesicht, das ihn zuerst so besorgt, dann eher mitleidig angesehen hatte und jetzt … hm? Zuerst war sie regelrecht geschockt - aber dann … wurde sie leicht verlegen und mittlerweile hatte sie ihren Blick gesenkt und ihre Wangen glühten in einem herrlichen Rot.

„Ist das wirklich wahr?“, kam es flüsternd über ihre traumhaft schönen Lippen.

Er nickte wie ein Besessener, doch da sie auf den Boden schaute, konnte sie es nicht sehen. Da sie nichts mehr von ihm hörte, sah sie ihn leicht enttäuscht an und erkannte seine Sprachlosigkeit. Sein heftiges Nicken hatte noch nicht aufgehört, also begann sie zu strahlen - so wunderschön, dass er glaubte, auf der Stelle sterben zu müssen vor Glück. Er versank in ihren unglaublich grünen Augen und vergaß zu atmen.

„KÜSS SIE ENDLICH, verdammt noch einmal!“, durchbrach ein genervter James den romantischen Augenblick.

„Echt jetzt, Sevilein, so langsam wie du bist, kannst du echt froh sein, dass sie dir bis jetzt keiner weggeschnappt hat“, setzte Sirius mit einem Riesengrinsen im Gesicht noch drauf. Mittlerweile hatten die Gryffindors den Tarnumhang von sich runtergezogen und hatten sich gemütlich auf das Sofa geworfen, von wo aus sie die Angelegenheit die ganze Zeit beobachtet hatten.

Der Ravenclaw wurde im ersten Augenblick rot vor Verlegenheit, aber mittlerweile überwog der Zorn darüber, dass die Jungs ihm einen perfekten Augenblick mit seiner Lily zerstört hatten. „Mann, jetzt schau doch nicht so verkniffen drein, dass macht Falten“, zog Black ihn auch noch auf. Severus stand auf. Bevor er sich jedoch den Anderen zuwandte, half er noch seiner Angebeteten auf, die vor Peinlichkeit gar nicht wusste, wohin. Es verletzte ihn, dass ein so wichtiger Moment wie der, in dem er ihr seine Liebe gestand, nicht eine einzigartige Erinnerung für sie beide sein würde - nein, sie würden sich wahrscheinlich nur an die Szene hier erinnern. Er nahm sie in den Arm. Er wollte sie vor der ganzen Welt beschützen. Sie sollte glücklich sein.

„So! Also ihr zwei seid jetzt ein Paar, nicht wahr?“, fragte James unschuldig, während er sich so aufs Sofa legte, dass er seine Beine über die Rückenlehne hängte und sein Kopf kopfüber fast den Boden berührte. Er hatte die Hoffnung auf Lily ja schon lange abgelegt, vor allem, weil jemand ganz anderes sein Herz gefangen hatte - aber das war ein Geheimnis … das nur Lily kannte, denn sonst hätte ihn wohl keiner verstanden und einen Menschen zum Reden brauchte er.

„Tja, schwer zu sagen - da zwei Vollpfosten uns bei unserem Gespräch leider unterbrochen haben“, antwortete Severus so ruhig es ihm möglich war. Lily kuschelte sich eng an ihn und begann sich einfach nur wohl in seinen Armen zu fühlen. Auch sein Benehmen gefiel ihr ungemein - er war so reif, so erwachsen, so wundervoll, so perfekt.

„Oh! Schaut so aus, als würden wir stören, mein Freund“, kicherte Regulus Bruder. „Vielleicht sollten wir gehen, jetzt wo wir wissen, dass alles ok ist. Und so können die beiden dann auch endlich schmusen.“ Bei den Worten umarmte er sich selbst und tat so, als würde er eine imaginäre Person mit geschlossenen Augen küssen und James ahmte ihm gleich nach. Das einzige anwesende Mädchen, die einfach nur noch glücklich war, weil sie endlich den Jungen, den sie liebte, an ihrer Seite wusste - nicht mehr nur als Freund, sondern als ihr Freund - konnte nicht anders als lachen bei dem lächerlichen Benehmen ihrer Freunde. Auch die beiden Gryffindors begannen sich zu zerkugeln und selbst wenn Severus echt nicht verstand, was das sollte, entspannte er sich, denn er spürte, wie glücklich sein Mädchen war. Er hielt sie in seinen Armen und schaute ihr beim Lachen zu. Sie war einfach die Schönste auf der ganzen Welt und er wusste nicht, womit er dieses Glück verdient hatte. Sie spürte seinen Blick und schaute in seine wundervollen schwarzen Augen. Beide vergaßen alles rundherum. Sie stellte sich auf Zehenspitzen, um ihn zu erreichen und küsste ihn ganz kurz. Es war ein unbeschreibliches Gefühl wie ihre Lippen sich so zart berührten.

Endlich konnte er sich nicht mehr halten und schlang seine Arme noch fester um sie und küsste sie.

Die Löwen zogen sich mit Hilfe von James Tarnumhang dezent in ihren eigenen Gemeinschaftsraum zurück, ohne das Pärchen länger zu stören.

tbc

Nachwort:

A/N: Und wieder werden wir ein paar Jahre in die Zukunft springen und eine Hochzeit feiern!

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