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Geschichte des Moments
Weihnachten '81 von SeKaYa
(ab 12)

Es ist das Jahr 1981 und Weihnachten. Der Friedhof ist verschneit, doch jemand sitzt trotz allem in der Kälte, um ein Geständnis abzulegen und Abschied zu nehmen.

Zitat des Tages

»... Der Geist ist ein komplexes und vielschichtiges Etwas, Potter -
zumindest gilt das für die meisten.«

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.24

Wie wird es diesmal enden? ( von )

50. Kapitel: Kapitel 49 - Ein Sexgespräch

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Nennen wir das heutige Kapitel doch einfach: Aufklärung ^^

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50) Kapitel 49 - Ein Sexgespräch

Er wusste nicht, wie lange er hier schon vor seiner Angebeteten kniete, aber er wusste, dass es nicht nur eine gefühlte Ewigkeit war, sondern, dass sie tatsächlich einfach nicht und nicht antwortete … hatte er sie gestern falsch verstanden? War sie doch noch nicht bereit, ihn zu heiraten? Wollte sie ihn vielleicht gar nicht heiraten?

Mittlerweile bildeten sich Schweißperlen auf seiner Stirn. Als sie dies sah, wachte sie endlich aus ihrer Starre auf, schlug sich die Hände vor den Mund und nickte wie wild. „JAAAA!!!“, schrie sie regelrecht vor unbändiger Freude. Tränen der Rührung liefen über ihre Wangen. Ungestüm sprang er auf und riss seine Verlobte mit sich in eine halsbrecherische Umarmung.

„Ich liebe dich“, wiederholte er zwischen mehreren Küssen immer und immer wieder.

~~~ssSSss~~~

Am 21. September, also in ein paar Tagen, sollte die Hochzeit sein. Lily war ganz aufgeregt, während sie mit James gerade vom Kauf ihres Brautkleides heimkam. „Und, bringst du jetzt wen mit?“, fragte sie ihn, einfach nur um sich abzulenken.

„Vielleicht …“, antwortete er verträumt ins Weite schauend. „Aber wahrscheinlich hat sie wieder Bedenken, was die Leute sagen könnten, wenn wir gemeinsam auftauchen“, ergänzte er leicht traurig.

„Schläfst du mit ihr?“, wollte sie unvermittelt von ihm wissen.

„Was? Du bist mir eine“, lachte er vergnügt. „Denkst du eigentlich noch an etwas Anderes als an Sex, Mädchen?“

„Ach verdammt, ich habe solche Angst!“, gestand sie ihm jetzt ehrlich zerknirscht.

„Wovor denn bitte?“, erkundigte der Gryffindor sich einfühlsam.

„Na davor, etwas falsch zu machen! Ich habe doch keine Ahnung von Sex … was, wenn ich mich vollkommen blamiere und es ihm nicht gefällt, was ich mache …“, schluchzte sie mittlerweile regelrecht verzweifelt.

„Jetzt rede doch bitte keinen Schwachsinn, Herzchen“, nahm er sie tröstend in den Arm und wartete geduldig, bis sie sich beruhigte.

„Aber du hast schon … oder?“, wollte sie nach einer Weile von ihm wissen. „Ich kann mich noch erinnern, wie du mir damals in der Fünften davon erzählt hast, dass du und diese aufgeblasene Antonia rumgemacht habt … und du hast damals auch nicht sehr begeistert darüber berichtet … Was ist, wenn ich mich genauso blöd anstelle und er enttäuscht ist …?“

„Das war doch etwas völlig anderes, meine Schönheit“, klärte er sie jedoch auf. „Du weißt ja, dass ich damals den Mut aufgebracht hatte, meiner großen Liebe diese auch zu gestehen und dass sie mich abwies. Ich war damals so vor den Kopf gestoßen und wollte sie aus meinem Kopf bekommen und da kam es mir gelegen, dass Antonia mich aufgerissen hat. Die arrogante Tussi und ich haben uns aber nicht geliebt, sondern waren neugierig - oder besser gesagt, ich war neugierig und sie … na ja, sie hatte eh schon etwas Erfahrung, aber auch sie tat es nicht aus Liebe, sondern sie wollte mich einfach, weil ich der beliebteste Junge der Schule war.“ Diese Bemerkung wurde mit dem typisch eingebildeten auf- und abwippen beider Augenbrauen begleitet. „… Und das waren halt nicht die besten Voraussetzungen … ich meine, ich will mich nicht beschweren, sie hat sich echt bemüht und so … aber es hat halt eindeutig was gefehlt … verstehst du?“

„Und du meinst, nur, weil Severus und ich uns lieben, wird es wundervoll?“, wollte sie ungläubig wissen. „Klingt das nicht ziemlich naiv?“

„Das meinte ich jetzt auch nicht. Jedenfalls nicht so. Ich denke mal, bei euch sind die besten Voraussetzungen gegeben! Und praktisch gesehen kannst du vollkommen beruhigt sein, denn er ist ja genauso eine Jungfrau wie du, also hat er keine Erwartungen aufgrund irgendwelcher Erfahrungen, nicht wahr? Andererseits kennen wir ihn beide gut genug, um zu wissen, dass er momentan wahrscheinlich irgendwelche Bücher über Sex liest, damit er dich nicht enttäuscht, sondern dir die schönste Hochzeitsnacht bereiten kann, die du dir wünschen kannst - und trotzdem kann es sein, dass es nicht perfekt wird beim ersten Mal … aber ihr habt ja noch das ganze Leben, um es zu verbessern“, zwinkerte er ihr verschwörerisch zu.

„Danke“, hauchte sie ihm ins Ohr, da er es tatsächlich geschafft hatte, ihr ihre Angst ein wenig zu nehmen. Nach einer Weile erkundigte sie sich doch wieder ein bisschen neugierig: „Aber jetzt, wo deine große Liebe dich endlich erhört hat, also seit du nicht mehr auf der Schule bist, habt ihr schon Sex, oder? Ist es da immer toll?“

James wurde doch tatsächlich etwas rot um die Nase, also nahm er ihr Brautkleid aus der Schachtel und hängte es auf einen Kleiderbügel in ihren Schrank, dann drehte er sich um. „Tja, ich bin nicht so ehrenhaft wie dein Held, der dich ja erst anfassen will, wenn du seine Angetraute geworden bist, obwohl wenn sie bereit wäre, mich zu heiraten, dann hätte ich vielleicht auch gewartet, aber sie hat mir von Anfang an gesagt, dass sie mich nicht binden möchte, da sie überzeugt ist, dass ich es noch früh genug bereuen würde und daher bevorzugt sie es, in wilder Ehe mit mir zu leben - aber nur, solange es keiner merkt, denn sie fürchtet, dass meine Zukunft gefährdet ist, wenn es rauskäme. Obwohl sie mittlerweile manchmal mit mir in Muggellondon unterwegs ist. Du weißt ja, Muggel sind da längst nicht mehr so altmodisch wie unsere Gesellschaft. Dort ist Liebe zwischen allen, die grade Lust darauf haben, ja sogar zwischen Gleichgeschlechtlichen oder zwischen Generationen bei weitem kein so großes Drama mehr wie bei uns. Also diese Hippiebewegung hat da echt viel verändert und freie Liebe zwischen wem auch immer ist absolut kein Problem. Deshalb habe ich ja auch, um ehrlich zu sein, noch nie ganz verstanden, warum du noch nicht mit Severus schlafen wolltest? Du kommst doch ursprünglich aus dieser Welt.“

„Na ja, du weißt doch, dass meine Eltern Christen sind, also nicht nur auf dem Papier, sondern wirklich gläubige Menschen“, antwortete sie. Und auf sein etwas verständnisloses „Ja und?“ erklärte sie ihm weiter: „Na ja, laut ihnen ist Sex was Gutes, was Gottgewolltes, aber es gehört einfach in die Ehe. Es ist nichts Schäbiges oder Schmutziges, seine Sexualität innerhalb der Ehe voll und ganz auszukosten, haben sie mich gelehrt und erst vor kurzem auch gemeint, dass ich in diesem Rahmen auch absolut keine Hemmungen zu haben brauche - solange das, was wir tun, das ist, was wir beide wollen, ist nichts Falsches daran. Und wir sollen ruhig mutig sein und alles ausprobieren, was uns reizt … war echt peinlich, dieses Gespräch.“ Sie schaute leicht verlegen mit roten Wangen auf ihre sich knetenden Hände und meinte dann weiter: „Wichtig ist, dass wir über alles frei reden können - also mein Ehemann und ich - und auch ehrlich sagen können, wenn es uns gefällt, aber vor allem auch, wenn uns was nicht gefällt, sodass es wirklich immer für beide ein Genuss ist. Sie sind also nicht prüde oder so, sondern haben eben ihre moralischen Grundwerte, die auf der Bibel basieren und die sie mir in ihrer Erziehung auch vermittelt haben und daher war es für mich immer schon klar, dass ich bis zu meiner Hochzeitsnacht warten möchte, um meine Jungfräulichkeit zu verlieren - auch wenn es nicht immer leicht war und ich schon hin und wieder wahrhaft überlegt hatte, diese beschissenen Prinzipien über Bord zu werfen … aber das wäre eh vollkommen sinnlos gewesen, denn Severus hätte das nie getan! Er ist immer so was von anständig …“

„Wem sagst du das! Sirius hat uns - also Remus, Severus, Frank und mich - nach dem Abschluss doch tatsächlich zur Feier des Tages in ein Bordell geschleppt.“ Als James ihre vor Entsetzen geweiteten Augen sah, beeilte er sich schnell, weiter zu berichten: „Aber dein Verlobter ist damals, sofort als er erkannte, wo wir da rein geraten sind, aufgesprungen und hat fluchtartig das Lokal verlassen - dicht gefolgt von Remus und Frank!“

„Und du und Sirius habt die Nacht dort verbracht? Und … du weißt schon …“, riss sie ihre Augen noch mehr auf.

„Hallo???  Wäre ich nicht echt blöd, mir so etwas entgehen zu lassen?“, wollte er gespielt entsetzt von ihr wissen und kassierte einen Schlag auf die Schulter.

tbc

Nachwort:

A/N: Wieder werden wir eine Zeit überspringen und Harrys Geburtstag feiern …

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Sonorus
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